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Der Urvater der SUV auf der AMI Leipzig

Editorial Team

Der 1970 erschienene Range Rover gilt als Begründer der späteren SUV-Welle Der auf der AMI Sonderschau ausgestellte Range Rover Baujahr 1979 in der Farbe Bahama Gold stammt ursprünglich aus Spanien. Nachdem ihn sein aktueller Besitzer zehn Jahre lang in einer Scheune untergestellt…

 


…hatte, ließ er ihn 2009 umfangreich restaurieren. Dabei wurden unter anderen die Karosserie und der Rahmen vollständig feuerverzinkt. Der Range Rover gilt als Urvater des Sport Utility Vehicle (SUV), als Begründer eines komplett neuen Genres. Wie kein anderer vor ihm verknüpfte er erstmals hohe Praktikabilität und Geländetauglichkeit mit veritablem Langstreckenkomfort und unauffällig zur Schau getragenem Luxus.

 

 

Eine 1970 in englischen Tageszeitungen erschienene Anzeige pries ihn als Kombination aus vier Konzepten: Luxuswagen, Kombi, Sportwagen und Cross-Country- Fahrzeug. Zur relaxten Fortbewegung trug der 3,5 Liter große und 130 PS starke V8 nicht unerheblich bei; 160 km/h Höchstgeschwindigkeit begeisterten damalige Tester. Aber auch als Zugfahrzeug und Familientransporter genoss der Range Rover schnell einen guten Ruf. Der Range Rover der Serie 1 blieb zwischen 1970 und 1996 in Produktion.

 

 

 

 

 

Analog zum Land Rover Series III basierte er auf einem Leiterrahmenchassis mit zwei Starrachsen, jedoch Schrauben- statt Blattfedern an der Hinterachse. Der Range war zugleich das ersteGroßserienauto mit permanentem Allradantrieb. Frühe Exemplare wie das in Leipzig gezeigte verfügten noch über zwei Türen und einen Vergaser-Motor; ab 1982 gab es den Range Rover dann auch mit den von Kunden sehnlichst erwarteten zwei zusätzlichen Türen, weitere zwei Jahre später schließlich auch mit einer Einspritzanlage (Lucas).

 

 

1988 folgte eine Variante mit Dieselkraft (VM); 1989 stieg der Hubraum des Aluminium-Motorblocks im Benziner von zunächst 3,5 auf 3,9 Liter; ehe er 1992 in 4,2 Litern gipfelte. Die ersten Range Rover gaben sich mit leicht zu reinigenden Vinyl-Sitzbezügen und Kunststoff-Armaturenbrettern noch sehr nutzorientiert. Doch schnell ließ Land Rover Komfort-Features wie Servolenkung, Bodenteppiche, Klimaanlage, Teilledersitze und Holzapplikationen einfließen.


1981 erschien das Sondermodell „Vogue“ – mit einem vom Londoner Ausstatter Wood & Pickett veredelten Interieur. Spätestens mit dem Start der Series II 1994 stellte der Range Rover seine Rolle als Edel-Offroader dann auch über die gesamte Modellpalette offen zur Schau.

 

 

Insgesamt produzierte Land Rover bis zum 15. Februar 1996 317.615 Einheiten des Range Rover Serie I. Zuletzt lief er zur Vermeidung von Verwechslungen mit dem bereits angelaufenen Nachfolger unter dem Namen „Classic“ – der Klassiker!

 

 

www.landrover.com

 

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