Haie – gefährliche Mörder oder sanfte Riesen?

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Universum Film

und SquareOne Entertainment veröffentlichen am 28. September „Dark Tide“ mit dem neuen Hollywood-Traumpaar Halle Berry („Catwoman“, „X-Men“) und Olivier Martinez („S.W.A.T.-Die Spezialeinheit“, „Taking Lives“) in den Hauptrollen als DVD, Blu-ray…

 

 

…und Video on Demand. In dem packenden Hochsee-Thriller verliert die „Haiflüsterin“ Kate (Halle Berry) den Glauben an ihre Begabung, mit Haien zu kommunizieren, als bei einem Tauchgang ihr Partner und Mentor von einem Weißen Hai in Stücke gerissen wird.

Es gibt wohl kaum ein Tier, das beim Menschen in einem schlechteren Ruf steht als der Hai. Ein kaltblütiger Killer mit furchterregenden Zahnreihen, der an Urlaubsstränden Jagd auf friedlich plantschende Familien macht – das ist das Bild, das sich in den Köpfen festgesetzt hat.

Aber ist der Hai wirklich ein blutrünstiger Mörder auf Menschenjagd? Oder sind es eher die Menschen, die einen außergewöhnlichen Meeresbewohner bedrohen? Fest steht: Der Weiße Hai ist mit einer durchschnittlichen Länge von vier bis fünf Metern der größte Raubfisch der Welt. Der aggressive Jäger kann auch Menschen gefährlich werden.

 

 

 

 

Das schlechte Image der Gattung Hai geht wohl nicht zuletzt auf eine Reihe von Hai-Angriffen an der Küste New Jerseys zurück, bei denen im Juli 1916 vier Personen getötet und eine weitere verletzt wurden. Die Ereignisse bildeten die Vorlage für Steven Spielbergs Oscar-prämierten Hollywood-Klassiker „Der weiße Hai“ – das popkulturelle Manifest der Hai-Phobie.

 

Auch heute noch kommt es immer wieder zu Attacken auf Menschen. Neben dem Weißen Hai tauchen vor allem Tigerhaie und Bullenhaie als Angreifer in den Statistiken auf. Der Strand mit den meisten dokumentierten Hai-Attacken der Welt ist der New Smyrna Beach in Florida, was ihm den Spitznamen „Hauptstadt der Hai-Angriffe“ einbrachte. Ebenfalls berüchtigt sind die Strände von New South Wales in Australien und der Second Beach bei Port St. Johns in Südafrika, an dem es seit 1990 mehr als 20 Todesfälle zu verzeichnen gab.

Es gibt eine Reihe verschiedener Gründe, warum manche Strände bei Haien beliebter sind als andere. Oftmals erfolgen Hai-Attacken in Gebieten mit einer hohen Robben- oder Seelöwen-Population. Man geht davon aus, dass der Hai Taucher und Schwimmer mit den für ihn besonders schmackhaften Tieren verwechselt. In vielen Fällen lässt er dann auch nach einem „Probebiss“ von seinem Opfer ab. Tödliche Hai-Angriffe sind äußerst selten, in den meisten Fällen können sich die Opfer verletzt retten.

 

 

 

 

 

Im Durchschnitt starben laut Angaben des als verlässlich geltenden „International Shark Attack File“ von 2001-2010 jährlich 4,3 Menschen bei Hai-Attacken. Zum Vergleich: Allein in Deutschland gibt es jedes Jahr ca. 4-10 Todesfälle durch Blitzschlag. Der Mensch dagegen bedroht den Hai inzwischen in seiner Existenz.

Nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen werden jährlich ca. 42 – 60 Millionen Haie gefangen, ein Großteil davon als Beifang der großindustriellen Fangflotten. Man geht davon aus, dass ca. 70 Hai-Arten vom Aussterben bedroht sind, viele davon werden bereits als nicht mehr überlebensfähig bezeichnet.

Entweder Jäger oder Gejagter. Mit dem Konzept einer friedlichen Koexistenz scheint sich zumindest der Mensch schwer zu tun. Dabei ist es bereits vielen Tauchern gelungen, ohne den Schutz eines Käfigs an der Seite von Haien zu schwimmen. Pionier auf dem Gebiet war der australische Hai-Experte und Filmemacher Ron Taylor, der auch für einige Unterwasserszenen in „Der weiße Hai“ verantwortlich war.

Als wahre „Haiflüsterin“ gilt Cristina Zenato, die Haie durch eine spezielle Massage in eine Art Trance-Zustand versetzen kann. Um Berührungsängste zwischen Mensch und Hai abzubauen, bringt sie Tauchern bei den Bahamas bei, wie man Karibische Riffhaie aus der Hand füttert.

 

 

 

 

 

Toakai Teitoi, Bewohner des Inselstaates Kiribati, behauptet sogar, von einem Hai aus Lebensgefahr gerettet worden zu sein. 15 Wochen war er mit seinem antriebslosen Boot über den Pazifik getrieben und hatte gerade unter einer Plane im Bauch seines Bootes gelegen, als ein fast zwei Meter großer Hai begann, das Boot anzustubsen.

 

Ein bei Haien aus Neugierde durchaus verbreitetes Verhalten. Als Teitoi sich daraufhin aufrichtete, wurde er von Fischern entdeckt, die sein herumtreibendes Gefährt gerade mit ihren Ferngläsern ins Visier genommen hatten, und in Sicherheit gebracht. Ob die Begegnungen mit den Meeresräubern in „Dark Tide“ ähnlich friedlich verlaufen, kann nun jeder ab 28. September am heimischen Fernseher herausfinden. Der Film überzeugt durch eine spannende Story und atemberaubende Naturaufnahmen von der Küste Südafrikas.

 


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