Für eine nachhaltige tägliche Beauty-Routine: Naturkosmetik

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Egal aus welchem Grund man sich für Naturkosmetik entscheidet, sei es ein veganer Lebensstil oder der weitestgehende Verzicht auf chemische, hochprozessierte Inhaltsstoffe: Es ist unbestritten, dass natürliche Kosmetik sich auf dem Vormarsch befindet. Was die eigentlichen Vorteile von Naturkosmetik sind und wie man ein erfrischendes Beauty-Ritual für morgens zusammenstellt, erfahren Sie hier!

Ein weiter Begriff: Naturkosmetik

Wer sich für natürliche Pflege entscheidet, hat oft ein Problem: Der Begriff „Naturkosmetik“ ist nicht geschützt. Auch ist die Begrifflichkeit nicht wirklich einheitlich geregelt: Bedeutet ’natürlich‘, dass keine Chemie drin steckt? Keine tierischen Inhaltsstoffe? Oder muss lediglich ein Teil der Wirkstoffe natürlichen Ursprungs sein? Auch Verkäufer können hier oft nicht weiterhelfen. Man kann Naturkosmetika auch online bestellen: Shop Apotheke bietet bspw. ein umfangreiches Sortiment an Produkten, die ausschließlich aus natürlichen Zutaten hergestellt werden. Aber auch wenn man sich dafür entscheidet, sie vor Ort zu erwerben – eine Sache bleibt zu beachten: man muss sich auf verschiedene Siegel verlassen.

– BDIH (Am weitesten verbreitetes Siegel des Deutschen Bundesverbandes)
– EcoCert (95% pflanzliche Inhaltsstoffe, mind. 10 % aus biologischem Anbau)
– Demeter (mind. 90% aus Demeter-Vertragsanbau)
– CosmeBio (mind. 95% natürliche Inhaltsstoffe, mind. 10% der Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau)

Dies ist nur eine grobe Auswahl. All diese Siegel garantieren außerdem, dass keine Tierversuche an den Produkten oder Inhaltsstoffen durchgeführt wurden. Ein europäisch einheitliches Siegel ist in Arbeit und soll bis 2017 implementiert sein.

Die perfekte Morgenroutine

Morgens muss Schweiß und Schmutz, der sich über Nacht angesammelt hat möglichst sanft entfernt werden. Waschlotionen oder -gels ohne chemische Tenside reinigen sanft und ohne die Haut zu reizen. Ein Gesichtswasser erfrischt danach und versorgt die Haut im Idealfall mit einer Mischung aus Antioxidantien wie z.B. Vitamin C. Für alle über 30 gilt: Augencreme nicht vergessen! Sie polstert feine Linien auf und enthält z.B. Hyaluronsäure, die in Naturkosmetik nicht aus Hahnenkämmen gewonnen wurde, sondern biotechnologisch.

Je nach Hautzustand kann man danach auf eine Feuchtigspflege, z.B. mit Wildrosenöl oder ein Serum zurückgreifen. Tabu sind allerdings meist Inhaltsstoffe wie Peptide oder Retinol, da sie chemisch im Labor hergestellt werden und eventuell lange Testphase u. A. an Tieren durchlaufen. Ein Muss am Morgen ist Sonnencreme: Wer es rein natürlich mag kommt über einen LSF 20 nicht hinaus, im Sommer sollte man hier entweder zu konventioneller Kosmetik greifen oder die Haut zusätzlich mit einem Hut oder langer Kleidung schützen.
Wenn es um dekorative Kosmetik geht ist der Markt für natürliche Inhaltsstoffe so groß wie nie: Puder, Make-up oder Lippenstift gibt es allesamt ohne Silikone oder Pigmente tierischen Ursprungs. Auch hier gilt: Auf die passenden Siegel achten und die Liste der Inhaltsstoffe gut studieren.

Vorteile von natürlichen Inhaltsstoffen

Für Verwender von Naturkosmetik gibt es eine Reihe von Vorteilen, die den oft etwas höheren Preis rechtfertigen: Die Kosmetika werden nicht nur ökologisch verträglich hergestellt, sondern auch umweltschonend. Auch die bessere Abbaubarkeit der Rohstoffe spielt eine Rolle. In der Verarbeitung von chemischen Inhaltsstoffen werden oft hormonell wirksame Stoffe eingesetzt deren langfristige Wirkung heute kaum abzuschätzen ist.

Doch es gibt auch Nachteile, zum Beispiel bei Sonnencremes: Die rein mineralischen erreichen zwar einen hohen Schutz gegen UVB-Strahlen, doch bei den weitaus schädlicheren UVA-Strahlen schaffen sie nur einen LSF von maximal 20. Sie können außerdem Nano-Partikel enthalten, die bei Liebhabern der Naturkosmetik nicht wirklich hoch im Kurs stehen.
Auch ätherische Öle sind nicht so harmlos, wie man glaubt: Sie können Allergien auslösen und der Haut alles andere als gut tun.

 





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