Test: Lifestyle

Der neue Seat Ibiza – 1.9 TDI 105PS

Auch wir ließen es uns nicht nehmen, den neuen Seat Ibiza einmal Probe zu fahren. Diese Möglichkeit konnten wir aufgrund unseres Besuches auf Ibiza Island wahrnehmen. Auch Ihr habt die Möglichkeit ein paar Runden mit dem schicken Kleinwagen zu drehen. Einfach am Eingang einen Bogen ausfüllen, ein paar Fragen beantworten und dann kann es losgehen…

 

…auf jeden Fall solltet Ihr auf festes Schuhwerk achten. Auch wenn Ihr Ibiza Island mit lässigen Klamotten und FlipFlops besuchen wollt, solltet Ihr zumindest für die Probefahrt noch ein Paar Turnschuhe mit einpacken. Aber was genau erwartet uns und wie fährt sich der neue Seat.

Wir haben für Euch schon mal eine Probefahrt gemacht und ein paar Eindrücke gesammelt. Der Seat hat ein kerniges Profil und zeigt scharfe und klare Linien. Von vorne macht der Kleinen einen besonderen Eindruck. Das Seat Emblem blitzt nur in der klaren Sonne und die leicht schrägen Scheinwerfer sehen etwas böse aus.

Wir sehen auf jeden Fall eine saubere und klare Verarbeitung der einzelnen Blechteile der Karosserie. Auch der Innenraum wirkt ruhig und klar. Auch hier eine saubere Verarbeitung der Instrumente und der Armaturen. Runde Profile sorgen für Abwechslung im Cockpit. Die Zahlen in den Rundinstrumenten lassen sich gut ablesen. Das Lenkrad ist Höhen und Weiten verstellbar. Man sitzt als Fahren etwas tiefer als in den Vorgängermodellen.

 

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Jetzt nachdem ich alles eingestellt habe, drehe ich den Schüssel um und genieße das Geräusch. Die Vierzylinder sorgen für einen kraftvollen Sound. Ich bin begeistert. Die ersten Meter bin ich noch etwas vorsichtiger, aber dann kann auch ich die Power des Motors spüren. Von 0 auf 100 in knapp 10,5 Sekunden. Die Lenkung reagiert schnell auf meine Bewegungen und vermittelt mir ein sicheres Gefühl. ESP sei Dank, Kurven werden elegant genommen und der Wagen liegt gut in der Spur. Die Federung des Wagens arbeitet perfekt und lässt mich die Strasse spüren, ohne gleich jede Unebenheit merken zu lassen. Einziger kleiner Nachteil, in den höheren Gängen lässt die Kraft ein bisschen nach. Man spürt es direkt, dass nicht die ganze Kraft genutzt wird.

 

Vorne habe ich mit meinem 1,80m genug Platz und Beinfreiheit. Selbst hinten auf den Rücksitzen kann ich Problemlos längere Fahrten meistern. Denn mit 23mm mehr Kopffreiheit als seine Vorgänger habe ich genug Platz zum sitzen. Auch der Kofferraum ist geeignet für den einen oder anderen Großeinkauf, 292 Litern ist ein ordentliches Format für den Kofferraum eines Kleinwagens, wie den Seat Ibiza.

Mit einem Verbrauch von 4,5 Litern auf 100km und einen CO² Ausstoß von nur 119Gramm auf gleicher Strecke ist der Seat auch noch recht Umweltbewusst. So verspricht es der Hersteller. Mein Fazit nach der Probefahrt:

„Ein solider gearbeiteter Kleinwagen mit coolen Design und unvergesslichem Fahrgefühl. Fahrspaß garantiert“

 

 

 

Testbericht: 1er BMW

Gestern war der letzte Tag der CEBIT in Hannover. Da ich geschäftlich dort eingeladen wurde, musste ich mir nur überlegen, wie ich am besten dort hinkommen würde. Leider wollte ich nicht unbedingt wieder mal den ICE nehmen. Also rief ich am Freitagabend meinen Freund im Autohaus an…

…da wir letztens noch über den 1er BMW sprachen und er mir ein unwiderstehliches Angebot gemacht hat, saß ich mit meinem Bruder am Sonntagmorgen in einem silbernen 1er BMW.
Ich konnte mir für den Sonntag den schicken Flitzer ausleihen. Drei Gründe sprechen für den bayrischen Flitzer – spart Benzin und schont dabei die Umwelt, er sieht innen und außen cool aus und man fühlt sich im diesem Auto sicher.

Ihr bekommt den Wagen als Drei- und Fünftürer. Das Einsteigermodell 116i als Fünftürer wird ab ca. 21.600 € angeboten. Das Spitzenmodell 130i als Dreitürer schon ab ca. 33.200 €. Alle Modelle sind mit einem Sechsgang-Getriebe ausgestattet und haben die EU-4 Abgasnorm.

Man merkt beim Fahren die typischen bayrischen Tugenden, wie Kraft und Schnelligkeit. Dank des Hinterradantriebes liegt der sportliche 1er problemlos in den Kurven. Kein Ausschlagen oder Ähnliches. Er krallt sich richtig in den Asphalt. Bei der Sicherheit hat sich einiges getan. Sechs Airbags, ABS, ESP und Bremsassistent und falls mal ein Reifen platzen sollten, kann man dank des RunFlat-Systems problemlos bis zu 150 km weit fahren.

Ich war richtig erstaunt, als ich den Wagen Samstagnachmittag abholte. Da stand der schicke Flitzer in Silber und ich wartete nur darauf, mich endlich ans Steuer zu setzen. Mit 4,23m Länge liegt er im Klassendurchschnitt.
Großer Kofferraum mit viel Platz für Gepäck oder den einen oder anderen Einkauf. Von innen strahlt mich ein modern gestaltenes Armaturenbrett in schwarz/silber an. Übersichtliche Rundinstrumente überzeugen mit viel Stil. Auch die Sitze waren sehr komfortabel. Als ich mich reinsetzte, fühlte ich mich sofort wohl.
Aber der schönste Moment war, als ich zum ersten Mal den Motor startete. Wow, was für ein Gefühl und was für ein Erlebnis.
Die ersten Meter überzeugten sofort. Leider musste ich erst den Stadtverkehr bewältigen, bevor ich die ganze Kraft des Wagens reizen konnte. Als ich dann endlich auf der Bahn war, war meine Begeisterung noch größer. Schnell ging die Tachonadel nach oben und die 170 PS bewiesen ihr können.

Mein Fazit für den schicken Sportwagen ist, dass dieser BMW neue Maßstäbe in der Kompaktklasse setzt. Auch sein Fahrverhalten lässt keine Wünsche übrig. Man kann diesen Wagen nur weiter empfehlen. Der Verbrauch des Wagens liegt bei diesem Modell bei ca. 6,4l auf 100 km. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 217km/h. Solltet Ihr euch für dieses Modell entscheiden, müsst Ihr knapp 26.000 € auf dem Konto haben.

Test: Alfa Romeo Spider 3.2 JTS V6 24V

Und nun das letzte unter den gefahrenen Cabrios. Alfa Romeo baut schöne und exklusive Cabrios. Wobei die Italiener nicht zu meinen Favoriten gehören, hat dieser Zwei-Sitzer sich in mein Herz gefahren: Alfa Romeo Spider 3.2 JTS V6 24V.

Italienisches Design und Eleganz – Der ALFA SPIDER 3.2 JTS V6 24V

Der Italiener punktet mit klaren und stillvollem Design. Er knöpft an die klassische Schönheit der Fastback- und Rundheck-Versionen an. Das Fahrwerk ist trocken und auch auf schlechten Straßen ist die Eigenschaft den Spider zu fahren, sehr hart.
Aber im Zusammenspiel mit dem 3,2l Motor sorgt der Motor für Fahrspaß italienischer Gemütlichkeit und die gewisse Portion verdiente Arroganz.
Auch mit verschlossenem Dach hat der Spider nichts von seinem italienischen Charme verloren, denn damit sieht er verdammt gut aus. Aggressive Scheinwerfer und das Scudetto dominieren die Front.
Die Innenoptik wird meist von Silber beherrscht, Aluminuim-Applikationen runden das Optische ab.

Hier die wichtigsten Daten:

–    Motor: V6 Zylinder Turbo
–    Antrieb: Vierradantrieb
–    Hubraum: 3195 ccm
–    Leistung: 270 PS
–    Null auf 100 km/h: 7,2s
–    Topspeed: 245 km/h
–    Preis: ab 42.100 Euro

Wobei es diesen Spider auch noch einen kleineren Bruder hat. Nämlich einen mit 2,2 Liter Motor/185 PS und einen mit 2,2 Liter Diesel-Motor/200PS.

Meine Wertung: 9 von 10 Sternen
Geeignet für: alle temperamentvolle Fahrer
Spaßfaktor: hoch
Komfort: hoch

Test: BMW 335i Cabrio

Nachdem ich den rassigen Opel GT gefahren bin, sitze ich nun in einem komfortablen, aber durchaus sportlichen Cabrio: BMW 335i Cabrio.

Der sportliche unter den 3er – Das BMW 335i CABRIO

Eins muss ich sagen, der 3er übte schon immer eine Faszination in mir aus. Nicht nur als Cabrio, sondern auch als Coupé oder Touring Model.
Aber diesmal beschäftigen wir uns hier mit dem Cabrio aus der 3er Reihe. Preislich liegt der 3er an höchster Stelle der vorgestellten Cabrios.
Der 335i ist erstmals mit einem faltbaren Stahldach gebaut worden, welches BMW hervorragend hinbekommen hat.
Die Dynamik wird durch die Linienführung ausreichend beeinflusst. Noch nie bin ich so komfortabel und mit Freude über die Landstraßen gecruist. In den Kurven zeigte er sein sportliches Verhalten, dass durch den topmotorisierten Motor keinerlei Einbüßen bewirkte.
Unter anderem stellt der 3er das beste Fahrwerk seiner Klasse. Da durch das Beladen des Kofferraumes das Dach sich halb ausfahren lässt, schafft das ein innovatives Ladevolumen, wo einiges hineinpasst.

Technische Daten des 335i Cabrio:

– Motor: Sechs Zylinder Doppelturbo
– Topspeed: 250 km/h
– Antrieb: Heckantrieb
– Hubraum: 2979 ccm
– Leistung: 308 PS
– Null auf 100: 5,8 sec
– Preis: ab 50.750 Euro

Meine Wertung: 9 von 10 Sternen
Geeignet für: alle, die gemütlich cruisen wollen
Spaßfaktor: mittel
Komfort: hoch

Test: Opel GT 2.0 Turbo

Jetzt, wo das Wetter nicht mehr so mitspielt, habe ich mich mal entschieden einen kleinen Bericht über meine Erfahrungen mit schönen, teuren Autos zu schreiben.

Da ich einen guten Freund habe, der in einem Autohaus arbeitet, konnten wir für jeweils einen Tag uns ein schönes Cabrio ausleihen und nun kann ich Euch einige Fakten nennen und meinen Eindruck schildern.

Den Anfang macht der Opel GT 2.0 Turbo.

Ein echt rassiger Typ – Der OPEL GT 2.0 TURBO

Hätte nie gedacht, dass es so einen Fun-Faktor gibt, wenn ich mit dem kleinen Flitzer über die Strassen düse. So ein Spaßgerät will einfach jeder haben und ich konnte ihn für einen Tag haben.

Das Cabrio mit dem extrem gelungenem Design und dem rassigem Temperament lässt jedes Cabriofahrer-Herz höher schlagen.
Aber es gibt auch einen Nachteil, leider ist das Lenkrad nicht höhenverstellbar und dementsprechend für stabilere und große Menschen ein kleines Manko.
Vom Design her zieren stylische Hutzen den Kofferraumdeckel, unter dem sich das Verdeck versteckt. Auch die Front des Opel GT 2.0 Turbo wirkt sportlich, mit scharfen Kanten und Linien. Das zurückversetzte Cockpit ist eine Sache für sich. Kraftvolle geschwungen Hüften runden das gesamte Optische ab: Man(n) magt es nicht nur an Frauen.

Und hier ein paar technische Fakten:

–    Motor: Vier Zylinder Reihe Turbo
–    Antrieb: Heckantrieb
–    Leistung: 264 PS
–    Hubraum: 1998 ccm
–    Null auf 100 km/h: 5,7s
–    Topspeed: 240 km/h
–    Preis: knapp 31.000 Euro

Meine Wertung: 7 von 10 Sternen
Geeignet für: sportliche und schlanke Typen
Spaßfaktor: hoch
Komfort: niedrig, da Sportler-Wagen